Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Künstler dieses Formats in einem so intimen Raum auftritt - deshalb werden diese Konzerte etwas ganz Besonderes sein. Joshua Redman hat eingewilligt, im Jassmine zu spielen, weil er die Atmosphäre und die Intimität schätzt, die mit der Begegnung mit einem Publikum an einem solchen Ort einhergeht. Es ist eine seltene Gelegenheit, die Musik eines der herausragendsten Saxophonisten der Gegenwart aus nächster Nähe zu erleben.
Joshua Redman, Sohn des legendären Saxophonisten Dewey Redman und der Tänzerin Renee Shedroff, wurde in Berkeley, Kalifornien, geboren und ist einer der bekanntesten und charismatischsten Jazzkünstler der 1990er Jahre. Er schloss sein Studium am Harvard College 1991 mit summa cum laude ab und wurde an der Yale Law School angenommen, verschob aber den Beginn seines Studiums und plante, ein Jahr Pause zu machen. Stattdessen zog er nach New York, wo er sofort in die pulsierende Jazzszene der Stadt eintauchte. Nur fünf Monate später gewann er den ersten Preis beim renommierten Thelonious Monk International Saxophone Competition.
Seitdem hat er mit einer Vielzahl prominenter Jazzgrößen zusammengearbeitet, mehr als zwanzig Alben (bei Warner und Nonesuch) veröffentlicht und regelmäßig Spitzenplätze in den Kritiker- und Leserumfragen von Magazinen wie DownBeat, JazzTimes, The Village Voice und Rolling Stone errungen.